post Kategorie: Information post Autor/in: snubnose

Was früher “keine Macht den Drogen” war, ist heute “keine macht den Abwasch”. Aber das ist nicht der Haushalt, den wir meinen.

Gemeint sind nicht etwa die Missstände in deutschen Küchen, sondern das Geld, das einer Stadt für Ausgaben zur Verfügung steht, z.B. für Schulen, öffentliche Ordnung (Polizei, Feuerwehr, usw.) und Sozialausgaben.

Wer nun logisch denkt, kommt schnell auf den Schluss, dass eine Stadt nur das ausgeben kann, was sie auch einnimmt. Die Stadt Freiburg hat diese Logik, wie viele andere Städte, umgangen, und was wohl? Sie hat Schulden gemacht. Dennoch hat die Stadt Freiburg ein Haushaltsvolumen von 710 Mio. Euro bei einem Schuldenstand von ca. 335 Mio. Euro.

Und das versteht man unter Beteiligungshaushalt:

In einem Beteiligungshaushalt wird der Haushalt der Stadt Freiburg „öffentlich“ gemacht. Das heißt, dass die Stadt quasi den Publikumsjoker zieht, und die Einwohner mitreden lässt, wofür die Stadt mehr oder weniger ausgeben soll. Zum Beispiel, wenn die Stadt wegen der großen Schuldenbelastung alle Schwimmbäder schließen will, ein Großteil der Einwohner aber dagegen ist und stattdessen einen Vorschlag macht, wo man sonst einsparen könnte. Dann entscheidet der Gemeinderat darüber, ob der Vorschlag angenommen wird oder nicht.

Wenn du jetzt denkst: “Oh, am Ende entscheiden die da oben ja letztendlich doch darüber!”, dann überleg doch mal kurz warum die Stadt so einen Riesenrummel um den Beteiligungshaushalt macht…! Und zudem lohnt es sich mitzureden, denn es geht um die Zukunft Freiburgs. Und du bist die Zukunft!

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#1

[…] Millionen Euro. Eine Menge Geld. Doch wofür all das Geld ausgeben. Im Online-Rechner des Beteiligungshaushaltes kannst du entscheiden wofür. Natürlich nicht alleine und am Ende entscheidet sowieso der […]

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